Ein Ziel von Flugaktiv ist es, möglichst umfangreich die frei verfügbaren Daten zur Luftfahrt zu aggregieren und aufzubereiten. Das alles frei verfügbar, dass es auch auf anderen Seiten verwendet werden kann. Ein wichtiger Meilenstein ist heute erreicht worden. Über 66.000 Verbindungen von mehr als 500 Fluggesellschaften wurden eingepflegt. Abrufbar sind sie über die Tabelle Flugplaninformationen.
Beiträge zu ‘dlh’
Wie bei Airliners.de zu lesen ist plant Airberlin eventuell einen Rückzug aus Klagenfurt. Von der Stadt am Wörthersee war man bislang nach Hamburg,Düsseldorf und Berlin geflogen. Eine kleine Alternative könnte allerdings eine Verbindung der Lufthansa sein, die von Frankfurt nach Klagenfurt im Winterflugplan gehen soll. Austrian Wings meldet weiter, dass wohl auch die Airberlin Verbindung Hamburg-Frankfurt gestrichen werden soll. Ursache für die Streckenstreichungen könnten die im Handelsblatt gemeldeten roten Zahlen der Airberlin im 2. Quartal 2011 sein.
Den Luxus im Flug eine Internetverbindung zu haben ist nicht wirklich etwas neues. Bereits vor einigen Jahren gab es an Bord einiger Lufthansa Maschinen die “Connexion By Boeing” Lösung. Nun setzt man auf Panasonic und das Runway Girl Mary Kirby nennt Zahlen..
In a slide provided exclusively to RWG, Panasonic revealed that in May and June of this year, the average data volume per user of its eXConnect in-flight high-speed Internet solution was 95 MB and reached as high as 155 MB on 29 June.
via Exclusive: Lufthansa passengers averaging 95 MB volume in flight – Runway Girl.
95 MB im Durchschnitt, ist nicht besonders viel. Vielleicht Glück, für Lufthansa, dass ich nicht auf einer der Flügen war. Die Fluggesellschaft hatte bereits im letzten eine Versorgung des auf Satelliten basierten Internetzugangs angekündigt. Ob das Ziel, bis Ende des Jahres die bis zu 50 MBit schnelle Verbindung auf der gesamten Langstreckenflotte anzubieten, noch gehalten wird, ist mir nicht bekannt.
Der ehemalige Handelblatt Reporter und Blogger Thomas Knüwer bezieht in seinem aktuellen Blogpost Stellung zu den Gebühren bei Kreditkartenzahlungen, die Lufthansa ab dem 2. November erheben will:
Die neueste Nachricht aus dem Hause LH ist ein weiterer Beweis, wie Deutschlands führende Fluggesellschaft, einst ein Ausbund an gutem Image und Honorigkeit, konsequent daran arbeitet, sich in wirklich in nichts mehr von Billigfliegern zu unterscheiden.
Doch ist die Lufthansa damit wirklich einem Stück näher an die Billigflieger herangerückt? Ich denke, es ist eine Frage der Perspektive. In den letzten Jahren habe ich nur einen einzigen Flug direkt auf der Lufthansa Homepage gebucht. Soweit mir bekannt wird der Vertrieb auf der Webseite mehr oder weniger autark von einem Servicecenter betreut. Isoliert vom Vertrieb, den Reisebüros und Vermittler wie Expedia oder das ebenfalls zum Lufthansa Konzern gehörende Reisekostenmanagement AirPlus. Egal welchen Vertriebskanal ich als Kunde verwende, irgendwo fallen die Kosten für Kreditkartentransaktionen an. Mein Reisebüro nimmt einen pauschalen Aufschlag auf jede Buchung – zurecht.
Konflikt in den Vertiebskanälen
Schaue ich nun aus Sicht eines Flugvermittlers auf das Thema, dann ist es ungerecht, wenn Lufthansa selbst auf ihrer Webseite unterhalb meines Einstandspreises anbieten kann. Wieso sollen dort die Transaktionskosten enthalten sein, die in meiner Kalkulation zu berücksichtigen sind? Der Unterschied zu Billigfliegern liegt an der Vielfalt der Vertriebskanäle. Oder wer hat schon einmal versucht Ryanair bei Orbitz, Expedia oder beim Reisebüro um die Ecke zu buchen?
Das Lebenserfahrungsportal Lifehacks hat heute den Beitrag How to Fly First Class Without Paying For It veröffentlicht. Im Beitrag schreibt der Autor hinter The Points Guy seine besten Tipps und Tricks um von Eco/Touri-Klasse in die Business oder First Klasse upgraden zu können. Vielen seiner Tipps kann ich mich mit meinen Erfahrungen anschließen. Ständig bei Unternehmen beschäftigt, die auch auf Langstrecke nur Eco-Zahlen, ist es mir in den letzten Jahren wiederholt passiert, dass ich einen Upgrade bekommen habe.
Der Status entscheidet
Meine Meilen sammle ich nur bei Lufthansa, hat man die meisten Punkte, so ist es gerade wenn man alleine reist ein Vorteil, da man einfacher umgesetzt werden kann. Die Freude kommt dann aber erst beim Boarding, wenn das Drehkreuz plötzlich sperrt und man einen neuen Boardingpass ausgedruckt bekommt. Berechenbar ist das mit Sicherheit nicht.
Upgrade mit Meilen
Gerade auf dem Heimflug über dem Atlantik habe ich schon häufiger mir einen Upgrade auf Meilen gegönnt. Dazu sind allerdings zwei Dinge wichtig: Zeitpunkt der Anfrage und die Buchungsklasse (am besten Y-Klasse) des original Tickets. Am besten hat es bei mir immer funktioniert, wenn ich bereits einige Tage im Voraus das Upgrade durchgeführt habe. Direkt am Schalter beim Einchecken wird bei US-Airlines am liebsten praktiziert – bei den Deutschen Fluggesellschaften hat es bei mir in den letzten Jahren dann meist kein Kontingent mehr gegeben.
Mit den Mitarbeitern sprechen
Es ist die schönste Form. So hatte ich einmal etwas wichtiges während des Fluges am Notebook zu erledigen. Als ich die Flugbegleiter höflich fragte, ob ich nicht auf einem der freien Plätze im Business meinen Akku laden könne, wurde ich gleich mit umgesetzt.

